Corona-Test Fake-News

Das von Politik und Massenmedien aufgebaute Lügengebilde bricht langsam ein. Die Menschen in Deutschland glauben mittlerweile nicht mehr an eine “Zweite Welle” der Corona-Pandemie. In Berlin demonstrieren mehrere Zehntausend gegen die übergriffigen Corona-Maßnahmen der Republik. Wie bei den Black-Lives-Matter-Protesten tragen die friedlichen Demonstranten keine Masken und halten keine Abstandsregeln ein.

Doch wie berichten die Medien? Der Berliner Tagesspiegel spricht von “Coronaleugnern”. Als ob die Demonstranten behaupteten, es gäbe den Coronavirus nicht. Umgekehrt muss man die Autoren Julius Geiler und Jiří Schroeder als Tatsachenleugner bezeichnen. Denn sie nehmen die aktuelle Faktenlage schlichtweg nicht zur Kenntnis.

Schlechte Journalisten würden die Fallzahlen korrekt berichten. Nach RKI gab es am 1. August deutschlandweit 955 positive Tests auf SARS-CoV-2 und damit eine 7-Tage-Inzidenz von 5,1 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dies ist weit weg von dem Schwellenwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner, bei dem man über verschärfte Maßnahmen nachdenken will.

Mittelmäßige Journalisten würden zusätzlich darauf hinweisen, dass das Infektionsgeschehen in Deutschland sehr unterschiedlich ist. Während in Bayern ganze 413 neue Positivtests erhoben wurden, also fast die Hälfte aller Tests, sind es in den anderen Bundesländern wesentlich weniger. In Sachsen und Brandenburg gab es jeweils nur verschwindend geringe fünf Fälle, in Mecklenburg-Vorpommern sogar nur vier.

Gute Journalisten würden zusätzlich anmerken, dass die Anzahl der positiven Testergebnisse direkt mit der Anzahl der vorgenommenen Tests zusammenhängt. Die Testzahlen wurden in den letzten vier Wochen massiv erhöht. Wie das RKI in seinem Lagebericht vom 29. Juli mitteilt, wurden die Testungen von ursprünglich zwischen 300 und 400 Tausend auf 563 Tausend ausgeweitet (S. 12). Dem guten Journalisten würde auffallen, dass die entscheidende Größe, nämlich die Positivenrate nahezu konstant geblieben ist. Mit 0,8% positiven Tests sind die Resultate meilenweit entfernt von dem Spitzenwert von 9% in der 14. Kalenderwoche.

Sehr gute Journalisten würden anmerken, dass alle Virustests eine erhebliche Fehlerquote haben. Bei guten Tests kann man von einer Spezifität von 98% ausgehen, also einer Fehlerquote von 2% falsch-positiven Tests. Bei dem neuen PCR-Test für Covid-19 muss in der Praxis laut Deutschem Ärzteblatt eher mit 95% (5% Fehlerquote) gerechnet werden. Genaues scheint aber immer noch keiner zu wissen. Wenn man täglich eine Gruppe von 100.000 vollständig Virusfreien testet, erhält man im statistischen Mittel bereits 2.000 bis 5.000 falsch-positive Testergebnisse. Der Aussagegehalt von derzeit rund 1.000 positiven Tests ist damit minimal.

Sehr gute Journalisten würden auch einen Blick in den Lagebericht des RKI vom 30. Juli werfen. Dort wird der Anteil der zusätzlichen Covid-19-Diagnose an den gesamten klinischen Atemwegserkrankungen (SARI-Fälle) grafisch dargestellt (S. 13). Die Atemwegserkrankungen sind nach wie vor gering. Nur 3% werden zusätzlich mit Covid-19 diagnostiziert. Hauptfälle sind Influenza, Pneumonie und Rhinoviren, von denen wir nichts in der Presse lesen.

Exzellente Journalsisten würden die Frage stellen, warum sich das Infektionsgeschehen trotz Maskenpflicht nicht ändert und wie Stoffmasken helfen sollen, die gar nicht gegen Virusübertragungen zertifiziert sind. Warum die Kollegen die entscheidenden Fakten einfach weg lassen. Und warum die Politik ein so großes Interesse daran hat, eine Pseudo-Welle an einem Erkältungsvirus herbeizureden.

Sind Geiler und Schroeder vom Tagesspiegel und ihre Kollegen von Bild, FAZ bis TAZ extrem schlechte Journalisten? Oder sind sie überhaupt keine Journalisten, sondern vom Verfassungsschutz eingeschleuste Propaganda-Agenten? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass die Presse ihre Glaubwürdigkeit und ihre Leserschaft endgültig verliert. Ihrer verfassungsmäßigen Aufgabe, die staatlichen Gewalten zu kontrollieren, werden die Massenmedien immer weniger gerecht. Die Bürger wenden sich ab und tauschen sich über soziale Medien aus. Werbekunden fallen weg. Umsätze schwinden. Den Ast, auf dem die Journalisten sitzten, haben sie abgesägt.

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Titelfoto von Capturing the human heart. auf Unsplash

1 Kommentar

„mehrere Zehntausend“? Wenn du dir die Bilder und Videos von der Demo ansiehst, waren es wohl eher mehrere Hunderttausend.