Maskenkino im Flugzeug

Die durch den übertriebenen weltweiten Lockdown gebeutelte Flugbranche kann nach den ersten Lockerungen nicht so richtig abheben. Das liegt vor allem an der Maskenpflicht, die nicht nur im gut belüfteten Flughafen, sondern auch während des Fluges greift.

Lufthansa und Co. können jedoch nicht erklären, wie Masken im Flugzeug schützen sollen. Die Atemluft und damit auch das Virus müssen irgendwo hin. Wenn der Träger durch die Maske genug Luft bekommt, geht auch das Virus durch. Nach kurzer Zeit ist daher die Viruslast um einen Infizierten herum genauso hoch, wie wenn er keine Maske trüge.

Werden Getränke und Speisen serviert, dürfen die Masken im gesamten Flugzeug fallen. Wie wird in dieser Zeit die Ausbreitung des Virus verhindert? Nach Angaben der Fluggesellschaften ist die Klimaanlage so gut, dass die Atemluft sofort durchgesaugt und effektiv gefiltert wird. Wird die Klimaanlage nur während der Essensausgabe eingeschaltet?

In einem Interview in der Welt wird der Irrsinnn deutlich zugegeben. Der Geschäftführer der Gewerkschaft UFO, Nicoley Baublies, sagt auf die Maskenpflicht angesprochen:

Das hat schon auch eine psychologische Komponente. Die Maske hilft sicher, Passagieren die Angst zu nehmen, und verstärkt so das subjektive Sicherheitsgefühl. Es wäre auch kaum vermittelbar, wenn eine Maskenpflicht im Supermarkt besteht und nicht auf einem Flug beispielsweise nach Singapur, wo man elf Stunden nah beieinander sitzt. Ob das medizinisch sinnvoll ist, werden wir noch sehen.

Mit anderen Worten: die Maskenpflicht im Flugzeug ist reine Wohlfühlpropaganda. Weil ein paar naive Zeitgenossen an Wunder glauben, sollen eben alle gewzungen werden.

Genauso sinnlos wie im Supermarkt ist die Maskenpflicht auch im Flugzeug. Die Maskenpflicht ist ein Symbol für eine völlig von Fakten losgelöste Politik. Sie ist ein Symbol der Symbolpolitik.

Titelfoto von Lei Jiang auf Unsplash

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