Der große Maskenball

Nach und nach verdichtet sich die Erkenntnis: die Maskenpflicht in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Flugzeugen ist ein hirnlose Farce. Trotzdem hält sich in der Presse und Teilen der Bevölkerung das Missverständnis, dass die Masken die Viruspandemie weiter eindämmen könne.

Für das Tragen von Masken wird angeführt, sie würden die Ausbreitung von Tröpfchen möglicherweise ein wenig vermindern, insbesondere wenn Infizierte husten oder niesen. Slowmotion-Videos zeigen eindrucksvoll, wie die Tröpfchen durch Masken weniger weit herausgeschleudert werden. Auch wenn ein vollständiger Schutz ausgeschlossen sei, würde jedoch das Infektionsrisiko für andere zumindest um ein paar Prozent gesenkt.

Dieses Gerücht hält sich fest im Bewusstsein der Bevölkerung, obwohl es keine medizinischen Belege für diese These gibt. Dies räumt die WHO in ihrer Empfehlung zum Maskentragen auch deutlich ein. Für sie ist der Vorteil einer Maskenpflicht vor allem psychologischer Natur. Maskenträger würden nicht so sehr “stigmatisiert”, wenn alle eine Maske tragen müssen.

Mit anderen Worten fußt die Maskenpflicht also nur auf der Vermutung, dass sich ein winzig kleiner Teil der Bevölkerung wohler fühlt, wenn alle Masken tragen. Für Grundrechtseingriffe in dieser Tragweite ist das schon ein starkes Stück.

Übersicht über Maskenregeln

Folgerichtig haben Nachbarländer Deutschlands die Maskenpflicht bereits weitgehend abgeschafft, obwohl der Infektionsverlauf deutlich schlechter als in Deutschland verlief (Niederlande: Masken nur in öffentlichen Verkehrsmitteln; Belgien zudem in Museen; Schweiz seit Mai maskenfrei; Österreich ab 15. Juni nur in Verkehrsmitteln; in Dänemark und Schweden noch nie; Frankreich, Luxemburg, Polen und Tschechien etwa wie Deutschland).

Innerhalb Deutschlands hingegen besteht unabhängig von der individuellen Gefahrenlage der Bundesländer einheitlich für Geschäfte und für Verkehrsmittel eine Maskenpflicht, die sowohl Kunden als auch die Mitarbeiter einzuhalten haben. Grundsätzlich gilt auch, dass Personen von der Maskenpflicht befreit sind, wenn für sie das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.

BundeslandBußgeldkatalogOWI für KundenOWI für Inhaber
Bayernhttps://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-307/150 EUR5.000 EUR
Baden-Württemberghttps://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/CoronaVO_Bussgeldkatalog.pdf15 – 30 EUR500 – 1.500 EUR
Berlinhttps://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/bussgeldkatalog/#headline_1_9Unklar. Standardgeldbuße bis 1.000 EUR10 – 100 EUR je Mitarbeiter
Brandenburghttps://bravors.brandenburg.de/verwaltungsvorschriften/corona_bussgelder_2020_4NeinNein
Bremenhttps://www.inneres.bremen.de/sixcms/media.php/13/2020_04_08_ABl_Nr_0051_signed.pdfNeinNein
Hamburghttps://www.hamburg.de/bussgeldkatalog/NeinNein
Hessenhttps://www.hessen.de/sites/default/files/media/290520_vollzugshinweise_hmsi_hmdis.pdf50 EUR50 – 200 EUR je Mitarbeiter
Mecklenburg-VPhttp://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&st=lr&doc.id=jlr-CoronaVSchVMV2rahmen&doc.part=X&doc.origin=bs25 EUR25 EUR
Niedersachsenhttps://www.niedersachsen.de/download/155887bis zu 25.000 EURbis zu 25.000 EUR
Nordrhein-Westfalenhttps://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-06-10_fassung_coronaschvo_ab_15.06.2020.pdfNeinNein
Rheinland-Pfalzhttps://corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/9_bekaempfungsverordnung/200610_9CoBeLVO_konsolidierte_Fassung__001_.pdfStandardgeldbuße bis zu 1.000 EURStandardgeldbuße bis zu 1.000 EUR
Saarlandhttps://corona.saarland.de/DE/service/downloads/_documents/corona-verfuegungen/dld_2020-06-01_bussgeldkatalog.pdf?__blob=publicationFile&v=7NeinNein
Sachsenhttps://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html#a-6966NeinNein
Sachsen-Anhalthttps://ms.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/Geteilte_Ordner/Corona_Verordnungen/Dokumente/6._Verordnung_unterschrieben_26.5..pdfNeinNein
Schleswig-Holsteinhttps://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Landesverordnung_Corona.htmlNeinNein
Thüringenhttps://corona.thueringen.de/behoerden/bussgeldkatalog50 EUR50 EUR
Überblick Ordnungswidrigkeiten (OWI), Stand: 12.06.2020

Die Ordnungswidrigkeiten für Maskenverweigerer sind überwiegend abgeschafft worden. Dahinter steht wohl die Erkenntnis, dass die schwache Begründung für die Pflicht vor Gericht langfristig kaum Bestand haben dürfte.

Hinzu kommt, dass die gesetzliche Grundlage sehr wackelig ist. § 73 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz legt Bußgeldvorschriften fest, die sich jedoch auf “vollziehbare Anordnungen” beziehen. Ein Verstoß gegen eine Rechtsverordnung kann nur auf solche nach §§ 28-31 IfSG beruhen, die sich auf die Eindämmung von Krankheiten beziehen. Ob damit flächendeckend ergriffene Einschränkungen der Grundrechte aller überhaupt möglich ist, erscheint zweifelhaft. Die Verwaltungsgerichte haben dies in Eilverfahren zwar bislang nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Allerdings dürfte die Ermächtigung der Länder zum Erlass eigener Bußgeldvorschriften in Form von Verordnungen durch das IfSG nicht gedeckt sein. Die Maskenpflicht in Schulen ist aufgrund der niedrigen Zahlen in Jena bereits gerichtlich gekippt worden.

Studien über die Maskenpflicht

Bislang fehlt ein Nachweis, dass die Masken tatsächlich geeignet sind, die Verbreitung des SARS-2-Virus zu verringern. Kürzlich wurden zwei Studien veröffentlicht, die einen Vorteil nachweisen sollen.

Cambridge-Studie

Die Studie aus der Cambridge Universität (Stutt u.a.) kommt zu dem Schluss, dass durch Gesichtsmasken, die von allen auch ohne Symptome getragen werden, die Reproduktionszahl (Re) unter 1 gesenkt werden kann. Allerdings handelt es sich bei dieser Arbeit um eine Modellrechnung. Sie basiert also nicht auf tatsächlichen Fallzahlen, sondern erstellt ein mathematisches Modell, mit dem die Wirkung von Masken auf die Entwicklung der Pandemie simuliert wird. Dazu treffen die Autoren die Annahme, dass Masken einen bestimmten Wirkungsgrad haben (von mind. 50%).

Die Cambridge-Studie weist also gerade nicht nach, dass die Masken einen virushemmenden Effekt haben, sondern legt diese These zugrunde. Die entscheidende Annahme ist, dass die Reduktion an Tröpfchen auch zu einer Reduktion der COVID-Fallzahlen führe. Die wesentliche Frage für eine Maskenpflicht wird gar nicht untersucht.

Jena-Studie

Ein Diskussionspapier des Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH (IZA) will ebenfalls die Wirksamkeit von Masken nachweisen (Mitze u.a.). Auffällig ist, dass diese Studie just in dem Moment herausgebracht wurde, als die Diskussion über die Masken volle Fahrt aufgenommen hat. Wissen muss man zudem, dass das IZA ein von der Deutsche Post Stiftung finanzierter ökonomischer Thinktank ist und sämtliche Autoren des Papiers Wirtschaftswissenschaftler und keine Mediziner sind. Es riecht also nach hastiger Auftragsarbeit, die in der Presse stark lanciert wurde.

Die Ökonomen des IZA arbeiten immerhin mit tatsächlichen Fallzahlen und analysieren die Entwicklung von deutschen Städten, die eine Maskenpflicht eingeführt haben, bevor diese allgemein in Deutschland angeordnet wurde. Sie vergleichen den Verlauf der nachgewiesenen SARS2-Infektionen in diesen Städten mit einer hypothetischen (synthetischen) Durchschnittsstadt, die sie aus den Infektionszahlen aus vergleichbaren Städten simulieren.

Das Ergebnis ist wesentlich ernüchternder, als es kommuniziert wird. Je nach untersuchter Stadt wird für eine 10-Tage-Periode eine theoretische Reduktion an COVID-19-Fällen von 2,3% bis 13% festgestellt. Das ist etwas ganz anderes, als die angebliche tatsächliche Verminderung von 40% in der Stadt Jena, die als erste die Maskenpflicht in Thüringen etabliert hat. Die Autoren leiten vielmehr eine 40%-Verringerung des Zuwachs der ohnehin geringen Fallzahlen in Jena gegenüber einer hypothetischen Stadt her.

An der Studie kann einiges kritisiert werden. Zunächst fehlt eine Kontrolle, wie sich die Fallzahlen in den Städten im Verlauf nach der ersten Zeit weiterentwickelt haben. Die Maskenpflicht kann ja die Einwohner veranlasst haben, ihre Einkäufe zunächst möglichst zu verschieben. Gleichsam fehlt der Nachweis, dass sich die synthetische Kontrollstadt nach Einführung der allgemeinen Maskenpflicht genauso wie Jena entwickelt hat. Auffällig ist, dass die Zahlen in Jena praktisch stehengeblieben sind und zwar unmittelbar nach Einführung der Maskenpflicht. Es hätte untersucht werden müssen, wie in Jena nach der Maskenpflicht weiter getestet wurde. Ohne Tests gibt es auch keine neuen Fälle. Statistisch stabiler wären Krankenhausfälle von COVID-19-Patienten gewesen.

Aufgrund der langen Inkubationszeit kann sich die Maskenpflicht nicht so schnell ausgewirkt haben. Dies sehen die Autoren auch und fabulieren, die Jenaer hätten sich vielleicht schon freiwillig mit der Ankündigung der Maskenpflicht an diese gehalten. Nachweise dafür und überhaupt für die Umsetzung der Maskenpflicht fehlen in der Studie. Es ist durchaus ein realistisches Szenario, dass viele Bürger wegen der Maskenpflicht in Nachbarstädte gefahren sind, um dort einzukaufen.

Schließlich widerlegen die Autoren mit ihren Kontrollstatistiken sich selbst, ohne dies zu spiegeln. Auf Seite 24 findet sich der Placebo-Test anderer Städte in Thüringen, die zunächst keine Maskenpflicht hatten. Auch die Region um Eisenach/Suhl/Weimar hat einen besseren Verlauf als die synthetische Kontrollstadt. Demgegenüber sind alle anderen Gemeinden, die die Maskenpflicht früher eingeführt haben, nicht so aussagekräftig wie Jena (Seite 26). Im Main-Kinzig-Kreis war der Verlauf sogar schlechter.

Vieles spricht dafür, dass die Studie an einem Cherry-Picking-Problem leidet. Jena’s positive Entwicklung mag auf vieles zurückzuführen sein. Die Maskenpflicht ist dafür wahrscheinlich kein Grund. Man muss sich zudem klar machen, dass es in Jena mit ihren 110.000 Einwohnern um einen Effekt von vielleicht 20 Infizierten innerhalb von 10 Tagen geht (nicht Kranken oder Toten).

NYC/Norditalien-Studie [update]

Richtig unseriös ist eine Studie, die Masken als deutlich Effektiv identifiziert (Zhang u.a.). Sie will in New York und in Norditalien eine Veränderung des Trends im Verlauf der Pandemie identifizieren, die unmittelbar mit der Maskenpflicht eingetreten sei. Zum einen berücksichtigt die Studie nicht die Inkubationszeit, die den Effekt stark zeitlich verzögert zeigen müsste. Weiterhin geht die Studie von einem linearen Verlauf der Infektionen aus, der bei Viren völlig unrealistisch ist. Auch die Abnahme der Infektionen verläuft entlang einer Kurve. Der gleiche Effekt könnte an jedem beliebigen Punkt der Verlaufskurve abgelesen werden, wenn man vorher und nachher ein Lineal anlegt. Schließlich fehlt zur Kontrolle der Vergleich mit Ländern, die mit anderen Bedingungen einen abnehmenden Verlauf hatten (Maske von Anfang an, später oder nie). Mit Blick auf Deutschland zum Beispiel, wo die Maske erst am Ende der Epidemie eingeführt wurde, ist der prinzipiell gleiche Verlauf zu sehen.

Oxford-Studie

Wissenschaftler der Universität Oxford haben in einer Studie verschiedene nicht-medizinische Maßnahmen darauf untersucht, wie sie sich auf den Verlauf der Covid-19-Infektionszahlen in 41 Ländern auswirken (Brauner u.a.). Im Ergebnis stellen sie fest, dass vor allem Schulschließungen, Schließungen von Hochrisikogeschäften, Testen von symptomatischen Personen und die Reduktion von Ansammlungen den Verlauf der Infektionen vermindert haben. Ausgangssperren und das Schließen nicht-essentieller Geschäfte habe kaum Effekte gehabt.

Die Autoren untersuchen auch die Wirksamkeit von Masken. Sie kommen jedoch zu keinem statistisch validen Ergebnis. In der Tat zeigen die Grafiken einen kaum feststellbaren Effekt. Die Autoren führen dies auf zu geringe Daten zurück.

Jedenfalls kann man daraus ableiten, dass der Effekt von Masken kaum signifikant ist. Ansonsten wären die Zahlen wesentlich deutlicher. Im Hinblick auf die medizinischen Nachteile und die volkswirtschaftlichen Kosten für Masken ist der Gesamteffekt von Masken damit negativ.

Medizinische Nachteile von Masken

Überwiegend haben die Virologen stets die Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht infrage gestellt. Die WHO hat anfangs auch von Masken für Symptomlose abgeraten, jetzt jedoch aus rein psychologischen Gründen Masken empfohlen (s. oben). Der Chef-Virologe der Charité Drosten hat Masken zunächst als medizinisch nicht sinnvoll eingeordnet (Videoausschnitt RBB-Interview). Selbst Bundeskanzlerin Merkel weiß es besser und trägt niemals eine Maske.

Aus medizinischer Sicht warnen Virologen sogar davor, Masken im Alltag zu tragen. Der Virologe Streeck bezeichnet sie als Keimschleudern. Der Ärztepräsident Montgomery warnt vor Masken. Tatsächlich kann jeder beobachten, dass die Maskenroutine der meisten Menschen eher eine Gefahr für sie selbst darstellt, als irgendwem zu nützen. In den Masken sammeln sich Keime und Bakterien, die Erkältungen und sogar schwerwiegende Atemwegserkrankungen hervorrufen können. Von psychologischen Langzeitschäden ganz zu schweigen.

Um es klar zu sagen: die Ministerpräsidenten der Bundesländer machen ihre Bürger mit der Maskenpflicht krank. Sie setzen die Gesundheit aller Menschen fahrlässig aufs Spiel.

Ökonomischer Schaden durch Masken

Die Masken gehen mit erheblichen Kosten für die Gesellschaft einher. Das wird immer vergessen, wenn es heißt, es sei ja kein Problem, Masken zu tragen. Jedoch erhöht sich die Nachfrage nach medizinischen Masken, was die Versorgung mit diesen für medizinische Einrichtungen und Ärzte teurer macht. Gleichzeitig muss die Bevölkerung erhebliche Summen für die Beschaffung von sinnlosen Masken ausgeben, die sie sonst für andere Dinge mit realer Nachfrage ausgegeben hätte. Dies ist volkswirtschaftlich ineffizient. Betroffen sind Privathaushalte wie auch Unternehmen, deren Mitarbeiter zum Maskentragen verpflichtet werden. Rechnet man mit 50 EUR pro Person im Monat, kommt man auf 4 Milliarden Euro, die der deutschen Volkswirtschaft monatlich entgehen.

Auch der Einzelhandel leidet darunter. Kaum einer hat Lust, mit einer Maske in Läden bummeln zu gehen. Die Leute hasten durch Supermärkte, um schnellstmöglich wieder rauszukommen und das ekelhafte Dings vorm Gesicht wieder loszuwerden. Ergebnis der Maskenpflicht ist ein signifikanter Umsatzverlust, über den sich Einzelhändler bereits beklagen.

Gastronomen leiden damit ebenfalls unter der Maskenpflicht. Wenn Leute am Samstag nicht mehr in der City gemütlich shoppen gehen, fehlt den Café und Restaurants die Laufkundschaft. Beim schon heftig angeschlagenen Tourismus werden wir ähnliche Effekte beobachten können. Kaum einer will noch lange Strecken mit der Bahn fahren. Geschweige denn im Flieger sitzen, ohne frei atmen zu können.

Sinn und Verstand

Schaltet man sachliche Logik ein, kann man auch ohne Studien erkennen, dass die Masken nichts bringen. An der frischen Luft verteilt sich der Virus ausreichend genug, um ein Ansteckungsrisiko praktisch auszuschließen. Das beweisen nicht zuletzt die Rassismus-Demos in deutschen Großstädten, bei denen mehrere zehntausend Menschen eng aneinander kamen, viele ohne Masken. Die Fallzahlen sind seitdem nicht signifikant gestiegen, wie es bei einem Ansteckungsrisiko zu erwarten wäre.

In geschlossenen Räumen ist das Risiko einer Ansteckung höher. Bei kurzer Exponiertheit, wie etwa in Geschäften und Supermärkten, ist das Risiko jedoch gering. Langfristig enges Nebeneinander ist der entscheidende Faktor.

Aber auch in Verkehrsmitteln bringt die Maske nichts. Stellen Sie sich vor, sie sitzen mehrere Stunden neben einem Infizierten im Flugzeug. Beide tragen medizinische Masken. Denken Sie mal darüber nach, was mit der Atemluft und dem Virusgehalt in der Luft passiert, die Sie einatmen. Wo geht der Atem Ihres Nachbarn hin? Verschwindet er in der Maske? Und der Virus? Wir wissen, dass er in kleinsten, nicht-sichtbaren Atemtröpfchen zu finden ist (Aerosole). Die Luft, die neben der Maske rausgeht ist nach kurzer Zeit genauso virusverseucht, wie wenn der Sitznachbar keine Maske tragen würde.

Während medizinische Masken den Virus kurzfristig bei schnellen “Entladungen” durch Husten oder Niesen zurückhalten können, sind diese langfristig nicht in der Lage, den Atmen effektiv zu filtern. Selbstgenähte Baumwollmasken oder andere Mund-Nase-Bedeckungen wie Schals haben gar keinen Effekt, da sie zu grobmaschig sind, um die viralen Mikropartikel aufzuhalten.

Ein einfacher Blick auf die Fallzahlen in Gesamtdeutschland verdeutlicht auch: die Einführung der Maskenpflicht zeigte überhaupt keine Wirkung im Verlauf der neuen Fälle. Hätte sie einen Effekt, hätte sich dies durch einen drastischen Einbruch der Fallzahlen bemerkbar machen müssen.

Fazit

Die Wirksamkeit von Mund-Nase-Bedeckung und Maskenzwang konnte nicht nachgewiesen werden. Vieles spricht im Gegenteil dafür, dass Masken gesamtgesellschaftlich überhaupt keine Auswirkung auf die Verbreitung des Virus haben.

Einzig bringen Masken gesundheitliche Risiken mit sich, weil sie von Nichtmedizinern falsch gehandhabt werden. In künftigen Pandemien sollte man ganz auf eine Pflicht verzichten und eine Empfehlung nur für die ersten zwei Wochen aussprechen. Danach haben sich so viele Keime angesammelt, dass die Leute wesentlich wahrscheinlicher an den Masken erkranken, als am Virus.

Hinzu kommen wirtschaftliche Nachteile für Handel, Gastronomie und Touristik; sowie ein Milliardenschaden für die Volkswirtschaft aufgrund Fehlallokationen.

Der einzige Grund für die Maskenpflicht ist (wie es die WHO explizit sagt) ein psychologischer. Die Politik möchte die angebliche Gefahr des SARS2-Virus im Bewusstsein der Bevölkerung halten. Wahrscheinlich um schließlich mit der erlösenden Impfung um die Ecke zu kommen. Die Pharmabranche hat im deutschen Gesundheitswesen das Sagen und das Bundesministerium für Gesundheit und das RKI fest im Griff. Leider kann sie mit ihren Milliardenspenden auch die Mainstream-Presse hinreichend beeinflussen.

Es ist Zeit, über diesen weiteren Corona-Wahnsinn aufzuklären und der irrsinnigen Maskenpflicht ein Ende zu setzen.

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Titelbild von 🇨🇭 Claudio Schwarz | @purzlbaum on Unsplash

1 Kommentar

[…] Die Wissenschaft lässt definitive Antworten vermissen. Es gibt merkwürdigerweise keine groß angelegten Laborversuche. Da die Maskenpflicht weltweit diskutiert und teilweise eingeführt wurde, verwundert der Mangel an qualifizierten virologischen Experimenten. Eine mittlerweile zurückgezogene Studie aus Südkorea hat vier infizierte Probanden mit unterschiedlichen Masken auf eine Petrischale husten lassen. Ergebnis: kein Unterschied. Andere Studien analysieren nationale Infektionszahlen vor und nach der Einführung der Maskenpflicht. Ergebnis: nicht eindeutig. […]

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